Charly, der rote Kater

Ein etwas unrühmlicher Ausgang für einen stolzen Kater... doch diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit
für Kinder ab 6 Jahren

Den September zum Lesen findet ihr unter dem Video

Gedanken zum Sepember

Gedanken zum September

Gedanken zum Monat September

©Gabriela-Alexandra Scharff & Mary Winkens

 

Septembermorgen von Eduard Mörike 1804-1875

Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen

Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt.

Herbstkräftig die gedämpfte Welt In warmen Golde fließen»

 

Der Rückblick in den Monat August lässt mich erschauern.

Verwöhnt hat er uns nicht mit vielen schönen, lauen Sommerabenden, doch wagen wir uns nicht zu klagen.

Die, die wir verschont geblieben sind im Monat Juli, als Wassermassen hier im Westen, zerstörten Stadt und Feld.

Im August die Feuer, Dörfer und Wälder ließen versengen in anderen Teilen der Welt.

Nun lieber September, lass die Naturgewalten sich beruhigen und schenke uns Ruhe und Frieden in allem Tun.

Lass die Ernte reichlich sein, so, dass wir uns können daran erlaben.

 

Blicken wir mal auf die Bauernregeln:

September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.

Gib auf Ägidus wohl acht, er sagt dir, was der Monat macht: Direkt am 1. September, dem Tag des heiligen Ägidus, lässt sich dieser Regel nach erahnen, wie das Wetter in diesem Monat weitergeht.

Doch auch am 7. September, dem Tag der heiligen Regine heißt es: Ist Regine warm und sonnig, bleibt das Wetter lange wonnig.

Nach meiner Wetter-App, kann es nur gut werden.

Herkunft des Namen September: Der Name für den neunten Monat des Jahres, der im Althochdeutsch ,,Holzmonat“ und später ,,Herbstmonat“ genannt wurde, kommt ursprünglich aus dem Lateinischen, septem ,,sieben“.

Im September wird in unseren Regionen mit der Obsternte begonnen, daher hat er hier auch den Namen «Obstmonat».

Im altrömischen Kalender, das mit dem Monat März begann, war der September der ,,siebte Monat“. Dieser Name wurde auch nach der Kalenderreform beibehalten.

Der September ist traditionell eine Zeit der Übergänge. Der Sommer ist zu Ende, die Sommerferien auch. Die Schulanfänger beginnen mit dem „Ernst des Lebens“. Auf den Feldern ruht die Arbeit. Langsam wird es immer früher dunkel. Die ersten Blätter fallen - ein Zeichen für uns Menschen, uns langsam auf die dunklere Jahreszeit vorzubereiten. Wir genießen noch ein paar wärmende goldene Sonnenstrahlen. Doch die Sonne hat bereits viel von ihrer Kraft verloren. Jetzt erstrahlt die Welt in bunten, warmen Farben, doch wir wissen, dass bald die stille Zeit des Winters bevorsteht.

Einige von uns nutzen gerade diese Zeit, um sich das vergangene Jahr anzuschauen. Was ist erreicht worden, welche Dinge in meinem Leben konnte oder musste ich abschließen, welche lieben Gewohnheiten oder Dinge möchte ich noch weiterführen? Es ist noch Zeit für Verbesserungen/Änderungen für Dinge, die bisher vielleicht noch nicht vollendet wurden.

Warum jetzt, im September?

Damit ich am Ende des Jahres dann mit mir selbst und natürlich auch mit meinen persönlichen Erträgen und Erfolgen völlig zufrieden sein kann.

In den September fällt auch einer der vier kleineren Feiertage des Jahreskreises. Die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche (auch: Alban Elued oder Mabon) wird am 22. / 23. September gefeiert. So wie der Tag und die Nacht an diesem Tag genau gleich lang sind, so können auch unsere Gefühle an diesem Tag ins Gleichgewicht gebracht werden.

Die Natur hängt jetzt alles voller magischer Helfer …

In der alten Zeit, in der die Menschen mit der Natur nahezu im Einklang lebten, gab es im September ein Ritual, das heute die wenigsten noch kennen: Mit Magie färben, damit sollten die Energien von Beeren und Früchten eingefangen werden. Zuerst wurden den Früchten der Saft entzogen, die Reste, also der Trester, verwendete man dazu, kleine Quadrate aus ungefärbte Naturstoff einzufärben. Alles an Frucht, was irgendwie farbenfroh wirkt, war geeignet. Heidel- oder Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren, Holunderbeeren, Vogelbeeren, Hagebutten etc. Nachdem der Stoff die Farbe der jeweiligen Frucht angenommen hatte, war oder sogar ist man der Meinung, dass sämtliche Energien, die man der Frucht zuspricht, in den Stoff gelangt sind. Die Blätter der entsprechenden Frucht wurden zusammen mit dem Stoffstück aufbewahrt und dienten später als Basis für die Herstellung von Glücksbeutelchen.

Die Feiertage im September sind recht rar, so kann ich nur wenige benennen.

3. September: Tag des heiligen Gregor Papst Gregor I. wurde 540 in eine reiche römische Familie geboren und im Jahr 590 zum Papst geweiht. Er ist der Patron des kirchlichen Schulwesens. Nach ihm ist auch der Gregorianische Choral benannt. Er starb am 12. März 604. Seit dem Mittelalter gab es das so genannte Gregor-singen, bei dem die Lehrer mit ihren Schülern durch die Dörfer zogen und Lieder sangen und Gedichte aufsagten. Dafür bekamen sie Lebensmittel für ein anschließendes Fest. Früher feierte man an kirchlichen Lateinschulen den Schülerfesttag am Todestag Gregors im März. 1969 wurde der Tag des heiligen Gregor vom März auf den September verlegt. Das ist der Tag, an dem er in Rom zum Bischof geweiht wurde.

8. September: Mariä Geburt Schon seit dem 8. Jahrhundert ist Mariä Geburt ein katholisches Kirchenfest, was seit über 1.000 Jahren überall gefeiert wird.

20. September: Weltkindertag Genau am 14. Dezember1954 empfahl man auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen, einen Weltkindertag einzuführen. In den deutschsprachigen Ländern entschied man sich für den 20. September. Dieser Tag ist heute ein Fest der Kinder. Das deutsche Kinderhilfswerk setzte mit seinem Weltkindertagfest als einer der ersten Verbände ein Zeichen. Zugleich werden jedes Jahr in mindestens 400 weiteren Städten und Gemeinden ebenfalls Kinder- und Familienfeste gefeiert. Ganz entscheidend ist, dass sich 130 Mitgliedsländer dazu verpflichtet haben, die Rechte der Kinder zu schützen. Und hier gibt es noch viel zu tun, denn viele Kinder auf der Welt leben kein kindgerechtes Leben. Es gibt Armut, Hunger, Kinderarbeit, Ausbeutung, Kinderehen und Misshandlung. Die am Weltkindertag beteiligten Nationen sorgen dafür, dass das bei ihnen nicht passiert. 1090 wurde die Kinderrechtskonvention unterzeichnet- das ist ein verbindlicher, völkerrechtlicher Vertrag. Nur in Thüringen ist der 20. September ein gesetzlicher Feiertag.

23. September: Herbstanfang

Der Herbstanfang ist auf der nördlichen Erdhalbkugel der Zeitpunkt, an dem die Sonne den Himmelsäquator von Norden nach Süden überschreitet. An diesem Tag sind an jedem Ort der Erde Tag und Nacht gleich. Daher wird der Herbstanfang auch als Tag-Nacht-Gleiche bezeichnet. Die Sonne geht überall um 6 Uhr Ortszeit auf und um 18 Uhr unter. Das deutsche Wort Herbst bedeutet ursprünglich ,,Pflückzeit, Zeit der Früchte, Ernte“

29. September: Tag des heiligen Michael -  Michael gehört mit Gabriel und Raphael zu den Erzengeln, die in der katholischen Kirche als Heilige verehrt werden.