Im Schwimmteich - und das Ende Oktober

 

Gestern hat es gestürmt und geregnet. Heute ist strahlender Sonnenschein. Der Wettergott war wahrlich zornig. Und heute? Heute ist es der Herr des Haus, der ein wenig angefressen ist. 

Warum? Weil er in dieser Jahreszeit, die er übrigens überhaupt nicht zu schätzen weiß, in den Pool musste. Richtig gelesen, in den Pool, so mit viel Wasser drin und ganz ohne Heizung!

Etwas missgelaunt stieg er heute vormittag bei strahlendem, leider nur mäßig warmem, Sonnenschein in seine Anglerhose. Was wir nicht bedacht hatten. Die Hose ist zwar wasserdicht, hält die Kälte hingegen nicht ab. Also, das Gezögere und Gemeckere half alles nicht, was mutt, datt mutt. 

Für diese Aktion gab es einen ganz simplen Anlaß. Der Sturm hat es gestern tatsächlich geschafft, das bleischwere Kübel mit unserer wunderschönen, 4 m hohen, Zeder in den Pool zu befördern.  

Das Kübel ist in Einzelteilen draußen, mein Mann übrigens auch, er zum Glück allerdings in dem Zustand, in dem er hineingegangen ist.  

Die Zeder befindet sich  zwar nicht mehr ganz unten, sondern auf der flacheren Ebene, aber immer noch im Wasser. Das Ding ist so schwer (geschätzt 150 kg), unmöglich für uns, das zarte Bäumchen ohne Verletzungen aus dem Wasser zu holen. Der Ballen ist jetzt zu drei Vierteln über Wasser, wir hoffen sehr, dass das bald ein wenig trocknet  und dadurch leichter wird.

Fazit: Obwohl es richtig wildromatisch schön ausgesehen hat, es wird für diese ausgefallene Zeder kein neues Kübel mehr geben. Sie muss (leider) in den Boden.

Ich hofffe sehr, dass sie dort genauso dekorativ wirkt.

 

Die Gedanken von Gabriela Alexandra Scharff, könnt ihr hier anhören. Die Videopräsentation  dazu wurde von Karin Kleine Niesse erstellt

https://www.facebook.com/kapellhof.titz.3/videos/402700574568088